Personzentrierte Pflege – Haltung zeigen, Qualität sichern, Beziehung gestalten

Präsenzseminar für Pflege, Praxisanleitung und Führung

Personzentrierte Pflege ist kein „freundlicher Umgangston“ und kein Zusatz zum Pflegeprozess. Sie ist eine professionelle Haltung, die entscheidet, wie Pflege gestaltet, erlebt und bewertet wird – von Patientinnen, Angehörigen und Mitarbeitenden gleichermaßen.

In Zeiten wachsender Transparenz, verbindlicher Qualitätsindikatoren und öffentlicher Bewertungen reicht es nicht mehr aus, Pflege gut zu organisieren. Entscheidend ist, wie Menschen sich gesehen, gehört und ernst genommen fühlen. Dieses Präsenzseminar zeigt, wie Personzentrierung fachlich fundiert verstanden, im Alltag wirksam umgesetzt und im Team nachhaltig verankert werden kann.

Umfang und Format

  • 1 Tag = 8 Unterrichtseinheiten

  • Inhouse-Seminar oder offene Fortbildung

Zielgruppe

  • Pflegefachpersonen
  • Praxisanleitende
  • Stationsleitungen und Wohnbereichsleitungen
  • Pflegedienstleitungen
  • Mitarbeitende ambulanter und stationärer Einrichtungen
  • Lehrende im Gesundheitswesen

Inhalte des Seminars

  • 1
    Personzentrierte Pflege: Haltung, Herkunft und fachliche Einordnung
  • 2
    Abgrenzung: Serviceorientierung, Kundenlogik und professionelle Pflege
  • 3
    Beziehungsgestaltung im Pflegealltag – jenseits von Zeitdruck und Routinen
  • 4
    Kommunikation mit Patientinnen, Bewohnerinnen und Angehörigen
  • 5
    Beschwerden und Kritik als Beziehungs- und Lernchance
  • 6
    Personzentrierung im Pflegeprozess: Entscheidungen, Prioritäten, Verantwortung
  • 7
    Empathie, Nähe und professionelle Distanz bewusst gestalten
  • 8
    Generationelle und kulturelle Unterschiede personzentriert berücksichtigen
  • 9
    Personzentrierung als Führungsaufgabe und Teil moderner Pflegekultur

Ihre Vorteile

  • 1
    Mehr Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen
  • 2
    Klarheit über die eigene professionelle Rolle und Pflegehaltung
  • 3
    Stärkung der Beziehungsqualität zu Patientinnen, Angehörigen und im Team
  • 4
    Reduktion von Konflikten, Missverständnissen und Beschwerden
  • 5
    Nachhaltige Verbesserung der Pflegequalität im Alltag
  • 6
    Orientierung in einem zunehmend anspruchsvollen Pflegeumfeld

Methodik

  • Praxisnahe Fallarbeit aus Pflege- und Führungssituationen
  • Reflexion eigener Haltungen, Werte und Routinen
  • Interaktive Gruppen- und Diskussionsformate
  • Perspektivwechsel und konkrete Transferübungen
  • Entwicklung umsetzbarer Schritte für den eigenen Arbeitsbereich

Warum Personzentrierung Präsenz braucht

Personzentrierung lässt sich nicht verordnen und nicht allein durch Leitbilder vermitteln. Sie entsteht durch Reflexion, Dialog und das bewusste Erleben von Haltung im Miteinander. Das Präsenzseminar bietet einen geschützten Rahmen, um eigene Muster zu erkennen, Unsicherheiten anzusprechen und neue Handlungsoptionen zu entwickeln.
Eine sinnvolle Ergänzung ist die Kombination mit dem E-Learning Tag 14 „Personzentriert pflegen, anleiten und führen“ im Sinne eines Blended-Learning-Ansatzes.

Nutzen für Einrichtungen und Träger

Einrichtungen, die Personzentrierung gezielt fördern, profitieren von:

  • höherer Zufriedenheit von Patientinnen und Angehörigen
  • geringerer Beschwerdequote
  • stärkerer Bindung von Mitarbeitenden
  • klarerer Pflegeidentität und professioneller Außenwirkung
  • nachhaltiger Qualitäts- und Kulturentwicklung

Personzentrierte Pflege stärkt nicht nur die Versorgung – sondern auch die Zukunftsfähigkeit von Einrichtungen.

Seminar anfragen

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